Über die Philosophie des Töpferhandwerkes
Unsere Philosophie:
Töpfern hinterfragt den Massenkonsum und möchte mehr Bewusstsein für Slow statt Fast Design schaffen. Ist es nicht viel schöner, aus dem persönlich designten Geschirr zu essen, anstelle von billigen, industriell, gefertigten Tellern. Das freut nicht nur dich, sondern auch deine Gäste. Oder du kreierst zum Beispiel eine ganz besondere Dose als Geschenk für jemanden Besonderen.
Allgemeine Kernphilosophie zum Töpferhandwerk
- Verbundenheit und Erdung: Der direkte Kontakt mit dem feuchten Ton erdet den Menschen und bringt ihn zur Ruhe.
- Akzeptanz und Loslassen: Töpfern lehrt, Unvorhergesehenes (wie Risse im Brand) zu akzeptieren. Es ist ein Prozess, der Respekt vor der Eigenwilligkeit des Materials erfordert.
- Wabi-Sabi und Kintsugi: Die japanische Philosophie des Wabi-Sabi schätzt die Schönheit im Unvollkommenen. Kintsugi (das Reparieren mit Gold) feiert Brüche, anstatt sie zu verstecken.
- Nachhaltigkeit und Haptik: Es wird ein haltbares, greifbares Produkt geschaffen, das die Wertschätzung für Handarbeit und Naturmaterialien steigert.
Töpfern ist somit eine Philosophie des bewussten Erschaffens, die sowohl den Töpfer als auch das Objekt durch Feuer und Zeit verwandelt.
Aus einem klumpen Ton entsteht ein Objekt
Der Prozess der Keramik lässt sich nicht beschleunigen.
Alles beginnt mit einer Idee. Was willst du erschaffen? Hast du eine Idee muss diese aus Ton geformt werden und das braucht Zeit. Zuerst entsteht mit einer der verschiedenen Formtechniken ein Objekt. Nach dem Trocknen wird die Oberfläche das Objekts versäubert und nach Belieben mit Engobe bemalt. Dann kommt das Produkt in den Schürbrand (24 Std). Danach wird die gebrannte Form glasiert und zum zweiten Mal im Nieder- oder Steinzeugbrand (24h) gebrannt. Zuletzt kannst du dein Produkt dokumentieren und deine Freude teilen.
Über mich
Mit Freude und Leidenschaft töpfere ich seit gut 20 Jahren hobbymässig. Mir entspricht das Material Ton sehr. In meinem Erwerbsleben, abends, nach der Arbeit, meist ausgelaugt, konnte ich mich beim Keramikwerken so richtig gut entspannen und neue Kräfte sammeln. Das erdige Material half mir, mich selber zu erden, den Kopf abzuschalten und den Händen freien Lauf zu lassen! Genau dieses Gefühl des Loslassens möchte ich gerne weitergeben! Inzwischen habe ich mir einige Techniken angeeignet und weiss diese zu vermitteln. Auch liegt es mir, bei der Umsetzung von Keramikideen unterstützend mitzuwirken.
Bevor ich beruflich lange Zeit in der sozialen Arbeit tätig war, habe ich eine Kunstausbildung absolviert. Gruppen begleiten und künstlerisches Schaffen sind mir vertraut. Ich freue mich auf dich und deine Ideen.
Ruth Keller
Ich freue mich immer sehr über meine Keramikwerke!
Tomas Meyer, Erlenbach
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